Als Printmedien noch Thema waren
Ach ja, wie schön war das damals als man sich nach der Schule oder Arbeit die neuste GamePro oder Gamestar, PC Games usw. geholt hat. Gespannt das Cover durchleuchtet was den auf der CD an Trailern oder Demos drauf ist. Früher ein gängiger Prozess heute leider gar nicht mehr vorhanden. Wie auch die Videotheken sind irgendwann die Printmedien zum Thema Gaming ausgestorben, logisch eigentlich aber trotzdem schade. Ich kann mich noch gut an die zeiten von PSX erinnern als mehreren Zeitschriften Demos beilagen. Manchmal hat es auch gereicht von einem Game nur immer wieder das selbe Demolevel zu zocken ohne sich das Spiel zu kaufen, war auch gut so gerade als Schüler früher hatte man so oder so kein Geld dafür. Aber nicht nur die Demos oder Trailer waren interessant sondern auch die Programme oder früher ganz wichtig die Patches für PC Games. Manche Share Ware oder Freeware Programme habe ich jahrelang auf dem PC genutzt und immer wieder zur Installation die CD aus einem Heft eingelegt. Was auch immer spannend war, die gut und ausführlich geschriebenen Artikel über die Spiele. Klar gibt es die Artikel heute auf zahlreichen Websites auch noch aber mit absichtlich kurzen Absätzen und 10 „hier weiter Buttons“ damit man noch mehr Werbung schalten kann ist es einfach nicht mehr das gleiche wie damals. Heute mit Sicherheit altbacken war es auch immer super sich die Poster aus den Zeitschriften an die Wand zu hängen. Ich kann mich auch noch erinnern das es immer Aufkleber für PSX oder N64 gab um seine Konsole zu „verschönern“ bzw. spezifisch für ein Game aufzuschmücken. Naja lange ist es her, brauchen tut es sicherlich heute keiner mehr dank Internet aber ein coole Zeit war es trotzdem. Es gibt auch viele Sammler von alten Videospielzeitschriften also falls ihr noch alte Schätze im Keller habt, auf geht’s zu ebay und Co. Einen letzten Punkt vielleicht noch, es ist wirklich ein schönes Gefühl eine zehn oder zwanzig Jahre alte Videospielzeitschrift durchzulesen einfach nur um zu sehen was damals stand der Technik war und auf was man sich damals gefreut hat. Und mit dem Wissen von heute ist es noch besser.
WOW ? Spielt das überhaupt noch jemand?
Ich habe damals 2004 angefangen World of Warcraft zu spielen. Dies ging auch gut 10 Jahre wo weiter bis ich irgendwann keine Lust mehr hatte weil es einfach nicht mehr das spiel war das ich damals begonnen hatte. Doch zum Glück hat Blizzard den ruf der Community gehört und 2019 WOW Classic Released, sprich das gleiche Spiel von 2004 wieder von Anfang an. Damals hatte ich keine lust bzw. keine Zeit mich nochmal durch endlose Stunden zu kämpfen, um endlich max Level zu sein und richtig Raiden zu gehen. Doch heute 2026 also nochmals fast 7 Jahre später habe ich wieder angefangen WOW Classic zu spielen. Und was soll ich sagen es ist eben das gleiche Spiel wie 2004 und genau das habe ich gebraucht. Heute wo alle nach Cozy Games schreien ist WOW hier genau das richtige für mich. Früher war es das Ziel so schnell wie möglich in den End Content zu kommen, heute ist es mir einfach egal wie schnell es geht. Ich Spiele heute wesentlich bewusster als damals und schätze die Zeit vor dem Rechner mehr wie damals. Es ist für mich wie ein nach Hause kommen. Dieses Gefühl habe ich lange nicht mehr beim Spielen gehabt. Ich habe mir in letzter Zeit auch überlegt, ob ich wieder eines meiner Lieblingsspiele anfangen solle wie zum Beispiel Fallout 3, aber auch das ist selbst mit allen DLC´s irgendwann wieder vorbei. Genau das ist der unterschied zu einem MMORPG nämlich das es eigentlich keine ende gibt. Vor allem wen so viel Content besteht wie bei WOW. Aber ich muss zugeben das ich nicht einfach so wieder auf WOW gekommen bin. Im Großen und Ganzen habe ich jetzt wieder angefangen weil ich das SauerCrowd Event auf YT verfolgt habe und einfach wieder Lust bekommen habe. Natürlich kostet WOW weiterhin Geld um es zu spielen aber das dürfte heut zu tage ja keinen mehr schockieren, damals war das anders. Damals sagte jeder „was ich zahl doch nicht nur um spielen zu können“. Meiner Meinung nach war es das immer Wert du hast zu dieser Zeit und lange danach einfach nichts besseres oder vergleichbares bekommen damals. Was mich jetzt Anfang 2026 auch beeindruckt ist die Spielerzahl. Der WOW Classic Server fühlt sich genauso voll an wie damals zu den Anfangszeiten. Das liegt natürlich daran das mehrere Server zusammengelegt wurden und somit weniger Server (Realms) zur Verfügung stehen aber das ist mir als Spieler ja egal. Und das letzte was mich an Classic heute noch so fasziniert ist das man seine Klasse und die Fähigkeiten einfach beherrschen muss und nicht so wie im „aktuellen“ WOW im Endeffekt auch alles Brain afk hinbekommt. Wie ist es bei euch? Seit ihr auch Rückkehrer und habt Erfahrungsberichte?
Als Sega noch da war
Es war 1999 als die Dreamcast in Europa erschienen ist. Mit wuchtigen 128 Bit damals der absolute Hammer. Doch lange hat der Spaß nicht gedauert. 2001 war schon wieder alles vorbei. Aber warum eigentlich? Trotz der potenten Leistung konnte sich die Dreamcast einfach nicht gegen PS2 und Gamecube durchsetzen. Jetzt Rückblickend betrachtet hatte die Dreamcast eine menge geiler Spiele. Von House of the Dead mit Lightguns bis zu Resident Evil Code Veronica oder Quake war eigentlich alles dabei, Sonic sowieso. Sogar die Online Plattform machte richtig Spaß, aber die Preis Schlacht mit Sony und Nintendo hat Sega einfach das Genick gebrochen. Ich persönlich finde es schade, dass damals ein Traditions Konsolenhersteller gehen musste. Gut kurz darauf kam Microsoft mit der Xbox, aber stellt euch mal vor wen wir bist heute vier große Player hätten?!
Für mich war die Dreamcast immer irgendwie besonders, ich hatte damals auch nur einen Freund der eine hatte. Jedes mal wen ich zu besuch war bei ihm, war es ein Mindblow. Die Spiele waren irgendwie anders als auf den anderen beiden Konsolen. Das ist natürlich nur meine Anschauung von damals als kleiner Junge aber für mich ist die Konsole auch heute noch einen blick wert. Allein der Controller mit den Memory Cards mit Display war einfach noch mal ein schritt nach vorne im vergleich zu Sony und Co. Heute bekommt man eine Dreamcast bei eBay mit allen Kabeln und einem Controller ohne Spiel für ca. 130 €. Maus und Tastatur war damals auch auf der Konsole schon Standard und kam erst vor kurzem auf die aktuellen Systeme so richtig ins rollen. Wie ist eure Meinung zur Dreamcast habt oder hattet ihr eine? Wünscht ihr euch auch manchmal SEGA zurück im Konsolencosmos?
It Takes Two
2021 wurde it takes two game of the year. Ich dachte mir damals schon das ich es mir bestimmt mal anschauen werde, wen den der Preis stimmt. Dies war jetzt 2025 so weit und ich habe es mir für 20 € Neu gekauft. Ich habe es dann gleich mit meiner Tochter ausprobiert und muss sagen das ich zumindest bis zur hälfte des Spiels wirklich begeistert war. Interessante Genres wurden bedient es lief flüssig alles ok soweit. Allerdings hat mich die Story von Anfang an etwas irritiert, zumal das spiel sich schon eher an jüngere Spieler richtet. Das es die ganze Zeit darum geht das die beiden Eltern wieder zueinander finden war bzw. ist für mich irgendwie nicht ganz nachvollziehbar.
Weil wen sich zwei Menschen dafür entscheiden sich eben scheiden zu lassen dann ist dies nun mal so. Gezwungener maßen aufeinander zu sitzen hat glaube ich die wenigsten Beziehungen gerettet. Deswegen frage ich mich bis heute warum man hier nicht ein anderes Thema gewählt hat? Es gäbe eine menge Themen die sich hierfür anbieten würden. Aber es ist nun mal so wie es ist. Wen man dann aber eine Zeitlang gespielt hat kommt man zu einer Stelle die irgendwie verstörend ist, zumindest für das jüngere Publikum. Leute die das Game durchgespielt haben werden gleich wissen welche ich meine. Die Elefanten Prinzessin! Was hat man sich bei dieser Szene den gedacht. Kurz zur Erklärung, man braucht die Tränen der Tochter um sich wieder zurückzuverwandeln. Zumindest glaubt man das noch bis zu diesem Punkt. Hätte man das ganze nicht durch Freudentränen auch hinbekommen anstatt der Elefantenprinzessin der Arm auszureisen und sie einen Klippe hinabzustürzen? Ich meine mir persönlich ist es egal, aber man spielt dann doch mit jüngerem Publikum zusammen und dieses schaut einen dann nur einsetzt an.
Ein weiterer Punkt der mir nicht so gut gefallen hat ist die Schwierigkeit der Rätsel, auch hier wäre es sicher besser gewesen diese zugänglicher zu machen. Auch ganze Passagen hätte man gerne herauslassen können. Das soll hier kein Bashing gegen It takes Two sein sondern einfach nur mein empfinden darstellen beim Spielen. Für mich ist es ein wirklich gutes Spiel, aber auf keinen Fall ein Game oft he Year. Ich kann so viele Entscheidungen der Entwickler einfach nicht nachvollziehen. Wie seht ihr das? Bin ich hier zu streng? Man muss noch anmerken das 2021 auch noch Resident Evil Village und Ratchet & Clank: Rift Apart unter anderem zur Wahl standen, die meiner Meinung nach beide der Titel Game oft he Year mehr verdient gehabt hätten.
Konsolenkrieg, war er nicht schon längst vorbei?
Jetzt ist es laut GameStop amtlich, der Konsolenkrieg zwischen Sony und Microsoft ist vorbei. Aber sind wir mal ehrlich, war es das nicht schon seit längerer Zeit? Ich habe das Gefühl der Konsolenkrieg war schon zu beginn dieser Hardwaregeneration vorbei. Die Geschäftsideen waren früher noch bei beiden die gleichen sind aber mittlerweile doch komplett unterschiedlich. Microsoft geht weg von dem Hardware gebundenen Gaming und möchte seine Produkte überall zugänglich machen wie es ein Streaming Anbieter auch schon längst macht. Und Sony möchte weiterhin das ihre Software auch nur auf ihrer Hardware gespielt werden kann, bis auf die Ports für PC natürlich. Um nochmal auf die Ports einzugehen, da Sonys Absatz natürlich an die Hardwareverkäufe der PS5 gebunden sind war es doch klar das sie auch auf den PC Markt vorpreschen werden, dort wo Microsoft schon lange Zeit präsent ist. Und jetzt mit den jüngsten Ankündigungen das wir bald sämtliche launcher mit dem Xbox Ökosystem benutzen können erweckt bei mir ganz und gar nicht den Eindruck das Microsoft hier den kürzeres zieht auf Dauer.
Seit Wochen höre ich immer wieder die Xbox ist tot und Sony übernimmt jetzt alles weil es jetzt auch die Xbox Games größten teils auf Playstation gibt. Ja das stimmt und sogar Halo kommt jetzt auch die Playstation, aber für wen ist das jetzt besser MS oder Sony? Ich denke beide werden hieraus hohe gewinne einfahren. Microsoft verdient doch heute schon indirekt bei jedem PS5 spiel auf dem PC mit, und das war meine Meinung nach auch alles so gewollt. Ich meine ich persönlich bin ein Riesen Fan von Heimkonsolen die vor meinem TV stehen, aber genauso wie Videotheken werden auch diese dinge auf kurz oder lang verschwinden.
Um auf den Punkt zu kommen den Konsolenkrieg falls es ihn noch gab hat auf jeden fall Sony für sich entschieden. Dennoch bin ich der Meinung man sollte die Xbox auf keinen Fall abschreiben. Die Preiserhöhung des Gamepasses kommt zu einer denkbar schlechten Zeit wie ich finde, ich muss aber sagen das ich den Deal immer noch gut finde. Die Day One Games sind einfach der beste Verkaufsgrund für den Gamepass und solange Microsoft daran fest hält haben wir glaube ich nie viel Spaß mit im MS. Totgeglaubte leben länger heißt es doch so schön. Wie seht ihr das habt ihr euch am Konsolenkrieg damals beteiligt oder war euch das immer egal?
Alternative und Geheime enden
Was mir in letzter Zeit immer öfter auffällt, dass es in fast jedem Game was sich auf Singleplayer bezieht immer mehr alternative Enden oder geheime enden gibt. Auf der einen Seite finde ich es schon interessant aber auf der anderen frage ich mich immer, wen euch euer „normales“ ende nicht gefällt macht doch einfach das alternative zum normalen. Mir ist es jetzt ganz speziell bei Bloodborne und bei Black Myth Wu Kong aufgefallen. Bei Bloodborne hat man drei verschiedene Enden. Ich Persönlich finde alle drei auf ihre Art ok, aber ich finde es auch schwierig zu sagen, ja ich habe Bloodborne durchgespielt. Als erstes wird die Frage kommen, mit welchem Ende den? Ist es dann nicht das Ende was sich mein gegenüber vorstellt dann gilt es automatisch für ihn als nicht durchgespielt.
Früher gabs halt einfach ein ende und wen man das erreicht hatte, war man fertig mit dem Spiel. Bei Black Myth Wu Kong ist es ähnlich, hier gibt es das normale ende und das wie es im Netz heißt „wahre Ende“ aber lustig ist das man das „wahre Ende“ Gar nicht so ohne weiteres zu sehen bekommt. Man muss bestimmt Anforderungen erfüllen um diese Ende eben zu sehen. Das finde ich persönlich nicht richtig, da wäre es mir ja noch lieber man könnte am ende einen Weg wählen. Klar vom Content her ist das alles eine super Sache, und ich finde es auch gut, dass es mehrere Wege gibt das Spiel zu erfahren. Allerdings sollte der Weg wählbar sein nicht aber das Ziel bzw. dann doch ohne besondere Anforderungen. Im Endeffekt ist es wie mit Erweiterungen, zählt das Spiel noch als durchgespielt wen es schon einen oder zwei DLC´s gibt und man diese nie gespielt hat? Ich für meinen Teil würde sagen ja. Manchmal ist die Story einfach im Hauptgame schon zu Ende erzählt und man versucht nur noch Geld aus den Leuten zu ziehen bzw. möchte kein Wagnis mit einem neuen Projekt beginnen sondern bleibt lieber beim altbewährten.
Aber um beim Thema zu bleiben, es gibt natürlich auch spiele wie Until Dawn bzw. mehrere Spiele von Supermassivegames deren Hauptbestandteil verschiedenen Enden sind. Hier ist es für mich natürlich völlig in Ordnung da es zum Spiel einfach dazu gehört. Hier gilt es ja auch als durchgespielt egal welches ende man erreicht. Wie seht ihr das? sind für euch Spiele erst durchgespielt mit allen Enden oder reicht euch das normale?
Warum wir Spiele sammeln und ob man sie nochmal spielt
Ich kann natürlich nur für mich sprechen aber bei mir ist es so, alles was bei mir im Regal steht, habe ich auch schonmal gezockt. In den meisten Fällen ich würde schätzen so 80 – 90 % sogar durchgespielt. Ich glaube es gibt nur ein bis zwei Spiele die ich besitze aber noch nie gespielt habe. Bei meiner digitalen Bibliothek sieht das schon ein wenig anders aus. Hier kauft man doch mal im Sale ein Game das man dann aber nicht spielt. Aber warum ist das so? Zum einen denke ich liegt es manchmal einfach an dem extrem niedrigen Preis für ein unserer Meinung nach wertiges Spiel. Wen ich mir zum Beispiel die METRO Reihe anschaue, alles gute Spiele mit viel Story und Inhalt aber heute verdammt günstig zu bekommen. Teilweise werden die Games schon für 3,99 € verramscht. Da denkt man sich „ach komm für die paar Euro“ und schon liegt es im Warenkorb.
Zudem allen kommt natürlich unser Sammlertrieb, wen ich von einer reihe wie zum Beispiel „HALO“ alle Teile der Hauptreihe habe, dann schaue ich natürlich was es darüber hinaus noch gibt. In diesem fall Halo Reach oder ODST und beide Halo Wars Teile. Und wen man noch weiter reingeht kauft man sich sogar noch die zahlreichen Serien und Filme zum Spiel auf BluRay damit man auch wirklich alles hat. Gerade bei Serien und Filmen zu spielen lässt die Qualität manchmal sehr zu wünschen übrig aber der vollständigkeitshalber kommt auch das ins Regal. Und ehe man sich umsieht hat man die 100% Fanboy Ausrüstung eines Games oder einer Marke.
Die Frage ist auch, wie oft Spiele ich die Games die ich so im Schrank habe? Ich persönlich bin jemand der nur wenige Spiele nochmals spielt. Außer es handelt sich natürlich um Couchmultiplayer Spiele wie It takes Two oder sowas wie Tekken was man halt hauptsächlich in Gesellschaft spielt. Ich persönlich liebe ja Fallout 3, und habe es auch mit allen 4 DLC´s damals auf der Xbox 360 durchgezockt und auch alle Achivments geholt. Bis heute habe ich es nie mehr angefasst. Es gibt einfach nichts mehr zu erleben in dem spiel was ich nicht schon gesehen hätte, und gerade bei Fallout ist das ja der Punkt, immer tiefer in die Welt einzutauchen und herauszufinden was hier eigentlich passiert.
Genauso geht es mir bei der Bioshock Reihe, ich habe damals alle drei durchgespielt und mir vor ca. einem Jahr die definitiv Edition für die Switch gekauft weil ich dachte ich könnte nochmal nach Rapture oder Columbia reißen, um das alles nochmal zu erleben. Auch hier musste ich feststellen, dass der Reiz einfach verflogen war, ich wusste ja schon was passiert. Und mal ehrlich wegen dem Gameplay spielt keidurch weil sie euch so taugen?n Mensch Bioshock. Wie ist es bei euch? Einmal durchgespielt und dann bleibt es liegen, oder spielt ihr spiele mehrmals
Soulsgames und was ich für den einstieg Rate
Soulsgames beherrschen seit Jahren die Videospielwelt, und das auch zu Recht. Lange habe ich selbst mit dem Genre nichts anfangen können. Ich dachte mir immer wie kann man sich selbst so Geiseln beim Zocken und frustriert den Controller weglegen.
Aber wen man den Einstieg in die Soulsgames erst einmal gemacht bzw. geschafft hat, lässt es einen nicht mehr los. Und obwohl fast alle Soulslikes von Grund auf schon einen ziemlichen Schwierigkeitsgrad mitbringen, gibt es doch eine Menge Unterschiede gerade in der Mechanik. Ich würde euch generell raten probiert es einfach einmal aus mit einem günstigen nicht alt zu schwerem Soulslike Game. Ich persönlich würde euch für den Einstieg Lords of the Fallen empfehlen, am besten die 2.0 Version der aktuellsten Version. Ich habe zwar auch das Vanilla Lords of the Fallen durchgespielt damals, bin mir aber sicher das hier der ein oder andere frühzeitig abspringen wird, weil es doch eher zäh und langsam ist.
Ein anderer Titel der sich zum Einstieg wunderbar eignet, ist tatsächlich auch der Anfang von allem gewesen, und zwar Deamon Souls von Fromsoftware. Gerade das Remake für die PS5 ist wunderschön und zugleich nicht „so schwer“ wie die Teile über die wir als nächstes sprechen. Sobald ihr mit Deamon Souls durch seit habt ihr die Grundlagen verinnerlicht. Ihr wisst nun was es heißt zu sterben und immer wieder zu sterben, eine Menge an Seelen zu verlieren, nur um sich euch wieder zurückzuholen. Aber spätesten nach dieses Spiel wisst ihr ob euch die sucht nach mehr gepackt hab oder ober ihr die Karriere als Soulslike Spieler wieder an den nagel hängt.
Jetzt wäre es chronologisch natürlich an der Zeit mit Dark Souls zu beginnen und dann mit Teil zwei und später Teil drei. Da euch das aber eine Menge nerven und Zeit kosten wird, kann man durchaus auch auf sehr gute alternativen zurückgreifen wie zum Beispiel „Lies of Pi“. Von Neowiz entwickelt ist es für mir persönlich das beste Soulslike das nicht von Fromsoftware selbst entwickelt wurde. Und hier kommen wir zu dem Punkt den ich vorhin kurz angesprochen habe, die Mechanik. Hier werdet ihr vieles aus Deamon Souls oder Dark Souls wiedererkennen aber manche dinge, sind hier komplett anders und funktionieren dennoch einfach fabelhaft. Hier braucht ihr nicht an Schilde denken oder dergleichen blocken ist hier Nebensache, aber zu viel möchte ich für Leute, die das noch vor sich haben auch nicht erzählen. Ich will euch nur klarmachen, dass es viele arten von Soulslikes gibt die alle auf dem gleichen aufbauen und doch alles anders machen.
Egal wofür ihr euch entscheidet, ob es jetzt gleich Dark Souls wird oder doch Lies of Pi. Solltet ihr was auch immer durchgespielt haben, müsst ihr euch dringend Bloodborne anschauen. Bei Bloodborne wird wieder viel ausprobiert am Gameplay und trotzdem oder gerade deswegen ist es ein Meisterwerk geworden. Auch Moral Shell ändert nochmal einiges und hat definitiv auch seine Daseinsberechtigung.
Zu guter Letzt noch der Olymp wen es um Inhalt und die Summe aus allem geht, was ich meine ist klar. Elden Ring vereint alles, was die Vorgänger schon gut gemacht haben und packt es in eine open world mit gefühlt unendlich Inhalt und Überraschungen. Viele bleiben lieber so wie beim schlauchigen Weltdesign aber ohne jeden zweifel ist Elden Ring ein Meilenstein in der Soulsgeschichte. Auch dieses eignet sich meiner Meinung für den einstieg, um ins Gameplay zu kommen ich würde es aber nicht empfehlen damit zu beginnen, weil man sonst nicht merkt woher das alles kommt. Was meint ihr? Mit welchem Soulsgame seit ihr eingestiegen oder habt ihr gleich nach kurzer Zeit den Controller in die Ecke gefeuert? Schreibt mir gerne eure Erfahrungen oder vielleicht habt ihr ja noch ein Game auf dem Schirm was sich gut für den Einstieg eignet.
Ach ja, damals...
Ich erinnere mich noch an eine Zeit, da spielte ich drei Monate lang ein und dasselbe Spiel. Nicht, weil es keine anderen gab – sondern einfach, weil ich kein Geld hatte. Ich war jung, Taschengeld war knapp, und selbst verdienen konnte ich noch nichts.
War das schlimm? Nein, überhaupt nicht. Klar, es gab das ein oder andere Game, das ich gerne gespielt hätte, aber der nächste Geburtstag oder Weihnachten lagen noch in weiter Ferne. Und trotzdem war das völlig okay.
Damals war die Auswahl zwar kleiner, aber die Spiele waren fertig. Keine Day-One-Patches, keine monatelangen Downtimes, keine Hotfixes oder Abstürze, die einem den Fortschritt kaputt machten. Keine fehlerhaften Quests, die man nicht abschließen konnte – und schon gar nicht Savegames, die plötzlich verschwanden, nur weil man eine bestimmte Aktion ausführte.
Das alles hätten sich Nintendo und Co. damals gar nicht leisten können.
Als Spiele noch fertig waren
Gerade Nintendo muss ich da ein bisschen herausnehmen. Auch wenn deren aktuelle Preispolitik nicht gerade „Nintendo-like“ ist, sind die Spiele (soweit es die Hardware zulässt) bis heute meist sauber programmiert.
Aber leider gibt’s mittlerweile viel zu viele Negativbeispiele.
Mir ist schon klar, woher das kommt – und vielleicht bin ich auch einfach nicht mehr ganz die Zielgruppe. Aber früher konnte man sich bei 90 % der Spiele sicher sein, dass sie fertig und bugfrei waren. Heute dauert es manchmal Monate oder sogar Jahre, bis ein Spiel so funktioniert, wie es eigentlich gedacht war.
Battlefield 4 – ein Beispiel fürs Vergessen
Ein gutes Beispiel aus meiner Vergangenheit ist Battlefield 4.
Nach dem riesigen Erfolg von BF3 und einer bis dahin treuen Fanbase waren natürlich alle heiß auf den neuen Teil.
Aber nach den ersten Stunden des Versuchs, irgendwie online ein Match mit Freunden zu starten, kam schnell Ernüchterung:
„Oh nein, stimmt ja – wir sind nicht mehr in den 90ern. Wir sind in der Zeit angekommen, in der allein der Name schon Geld bringt.“
Mir ist schon klar, dass Spiele – vor allem mit Online-Multiplayer – immer komplexer werden. Aber Come on! Das ist doch euer Selling Point!
Ihr könnt das Spiel doch nicht nach unzähligen Tests in so einem Zustand veröffentlichen.
Es hat damals rund zwei bis drei Monate gedauert, bis Battlefield 4 einigermaßen stabil lief.
Und was war die Konsequenz? Keine.
Der nächste Teil bekam wieder bombastische Trailer, eine fette Ankündigung – und die Spielerschaft verzieh schnell. Obwohl das Produkt vorher alles andere als fertig war.
Vielleicht sollten wir wieder genauer hinschauen
Was ich eigentlich sagen möchte:
Wir sollten wieder genauer hinschauen, was wir kaufen und wem wir unser Geld geben.
Nach Jahrzehnten der Videospielgeschichte gibt es unzählige großartige Games, die man wahrscheinlich in einem ganzen Leben gar nicht alle spielen kann. Und es kommen ständig neue dazu.
Darum lohnt es sich manchmal, auch mal nach hinten zu schauen.
Ja, es gibt Remakes – teils zu Recht, teils nicht.
Beispiel: Dead Space
Nehmen wir Dead Space.
Für mich eines der besten Sci-Fi-Horror-Games überhaupt.
Jetzt bekommt dieses Meisterwerk ein Remake.
Im ersten Moment hab ich mich natürlich gefreut – „Yes, auf zur Ishimura!“ – aber dann sah ich den Preis: 70 €.
Und ich dachte nur: „Wooooot? Schon wieder 70 € für dasselbe Spiel von 2008?“
Ja, es sieht besser aus. Ja, es gibt jetzt keine Ladebildschirme mehr.
Aber ganz ehrlich: Ist es das wert?
Ich habe das Original nochmal gespielt – und hatte genauso viel Spaß wie damals.
Und für die 70 €, die das Remake kostet, konnte ich mir mehrere echte Perlen gebraucht besorgen.
Ich bin absolut für Remakes alter Klassiker – aber dann bitte zu einem fairen Preis.
Natürlich kostet Entwicklung Geld, aber wenn keine neuen Autoren, keine große PR und keine kreative Weiterentwicklung drinstecken, woher kommt dann dieser Preis?
Ganz einfach: EA versucht es einfach.
Zum Glück sind sie damit diesmal ordentlich auf die Nase gefallen.
🎮 Mein Fazit:
Ich wünsche mir die Zeiten zurück, in denen Spiele fertig waren, wenn sie erschienen sind.
In denen man wusste: Das, was man kauft, ist das, was man bekommt.
Und bis wir da wieder hinkommen, schaue ich eben lieber mal zurück – zu den Spielen, die mich wirklich geprägt haben.
DLC´s und Add-ons
Irgendwie habe ich ein Problem mit DLC´s. Ich weiß nicht genau warum aber früher habe ich mir gerne zu meinen Lieblingsgames die Addons gekauft, mit DLC´s hat sich das aber geändert. Wen ich an Addons denke wie TFT (The Frozen Thorne) für Warcraft 3 oder Lord of Distruction für Diablo 2 dan hatten diese Addons für mich irgendwie eine andere Wertigkeit wie es DLC´s heute haben. Ich denke es liegt zu einem großen Teil daran das DLC´s kaum bis gar nicht physisch erscheinen wie es früher war. Aber auch inhaltlich fühlt es sich einfach anders an. Die letzten Jahre habe ich viele Stunden in Spielen wie Cyberpunk 2077, Lies of Pi, Elden Ring oder Bloodborne verbracht. Alle diese Spiele haben mittlerweile Erweiterungen bekommen aber ich hab nie (außer Bloodborne) eine von ihnen gespielt.
Ich habe mir natürlich alle ausführlich angeschaut und bis auf „The Old Hunters“ von Bloodborne muss ich sagen ist es für mich einfach nur „more of the same“ ist. Es fühlt sich an als wären die Inhalte schon vorher im Spiel gewesen aber wir können erst jetzt darauf zugreifen. Ich will nicht sagen das diese Erweiterungen irgendwie schlecht sind oder dergleichen, aber ich hatte bei den Addons von früher einfach mehr das Gefühl etwas wirklich Neues dazuzubekommen. Ich weiß das hier die Meinungen sehr auseinander gehen, aber wen man sich anschaut das heutzutage schon vor Release von Spielen drei DLC´s angekündigt werden könnte schon was an der Sache dran sein.
Wie man es auch heute noch richtig macht zeigt meiner Meinung nach Elden Ring Night Rain. Vom Inhalt wäre es sicher möglich gewesen den Modus auch in das Hauptspiel mit aufzunehmen, aber hier fühlt es sich einfach gut an und man hat das Gefühl hier etwas für sein Geld zu bekommen. Wie steht ihr dazu? Gebt ihr regelmäßig Geld für Erweiterungen aus oder kauft ihr euch dann doch lieber ein neues bzw. gebrauchtes Spiel für das Geld. Schreibt mir entweder über das Kontaktformular auf der Website oder über einen der Social Media Kanäle würde mich echt interessieren wie ihr das seht.
